Was ist Xenical

Xenical ist ein Medikament, welches zur Gewichtsabnahme beisteuert. Der Hersteller ist die Firma Hoffmann-La Roche AG. In Deutschland ist das Medikament verschreibungspflichtig. Es kann nur auf Privatrezept verschrieben werden. Von der Kasse werden die Kosten nicht übernommen. Das Medikament ist relativ teuer. Eine Packung mit ca. 80 Hartkapseln kostet rund 120 Euro, wobei pro Tag ca. drei Kapseln eingenommen werden. Der Wirkstoff des Medikaments nennt sich Orlistat. Das Medikament darf nur an Patienten verschrieben werden, die einen Body-Maß-Index haben, der höher als 27 ist (nur stark übergewichtige Menschen). Kinder, Schwangere und Frauen die stillen, sollten die Finger von diesem Arzneimittel lassen.

Vorsicht! Xenical hat zahlreiche Nebenwirkungen. Bestellen Sie dieses Produkt also keinesfalls im Internet oder anderswo. Lassen Sie es sich stets von Ihrem Arzt verordnen und lösen Sie das Rezept in der Apotheke Ihres Vertrauens ein. Grund: Anderswo werden meist Placebos oder gar Medikamente angeboten, bei denen die Zusammensetzung unbekannt ist.
Xenical sollte nur eingenommen werden, wenn man zusätzlich seine Lebensumstände und Essgewohnheiten ändert. Ohne eigenes Zutun wirkt die Pille nämlich gleich Null. Einen Erfolg kann nur festgestellt werden, wenn die Nahrungsaufnahme streng überwacht und vor allem reduziert wird und täglich einer leichten körperlichen Betätigung nachgeht.
Xenical beginnt erst im Darm des Menschen komplett zu wirken. Im Darm werden Fette aufgespaltet und gehen in den Stoffwechsel über. Diesen Vorgang nennt man Lipase. Genau diese Lipase wird vom Medikament Xenical gehemmt. Xenical sorgt dafür, dass nur 30 % der Fettmenge, die durch die Nahrung aufgenommen wurde, vom Körper verwertet wird. Der restliche Anteil wird über den normalen Verdauungsweg wieder ausgeschieden. Nimmt man überaus viel Fett mit der Nahrung auf, wird auch dementsprechend viel Fett wieder ausgeschieden. Dies führt meist zu “Fettstuhl”. Der Stuhl ist oft ölig und wird auch unbemerkt ausgeschieden werden, da er überaus wässrig ist. Jedoch stellen viele Patienten erst durch solch einen “Fettstuhl” erste Erfolge fest. Sie sehen, dass überaus viel Fett wieder ausgeschieden wird. Das stärkt ihre Motivation. Und um einen solchen “Fettstuhl” zu vermeiden, isst man künftig nur noch Nahrung mit weniger Fettgehalt.

Jedoch sollte man es vermeiden, von Fetten auf Kohlenhydrate umzusteigen, denn auch Kohlenhydrate sorgen für ungeliebte Speckrollen.
Die Einnahme von Xenical sollte streng von einem Arzt überwacht werden und nicht länger als 24 Monate erfolgen. In den meisten Fällen ist eine solche lange Einnahme aber auch gar nicht notwendig, da Xenical – wie bereits erwähnt – nur ein “unterstützendes Medikament” ist. Den Großteil zur Gewichtsreduktion macht der Patient von sich aus. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem der Patient merkt, dass er es auch ohne Xenical schafft.

Weitere Nebenwirkungen von Xenical sind neben den Fettstühlen Darminkontinez, Bauch – und Kopfschmerzen, starke Angstgefühle, depressive Verstimmungen, Hautirritationen und erhöhte Leberwerte. Menschen, die leberkrank sind, sollten daher auf die Einnahme des Medikaments verzichten. Die eben genannten Nebenwirkungen sind für solch ein Medikament noch relativ harmlos. Es gibt zahlreiche andere “Abnehmpillen” (zum Beispiel Reductil), die weitaus mehr und vor allem unangenehmere Nebenwirkungen haben. Deswegen sollte Xenical immer die erste Wahl sein, wenn man ein gewichtsreduzierendes Medikament einnehmen will bzw. soll. Sofern es vom Arzt nicht anders verordnet wurde, soll eine Kapsel während oder eine Stunde nach einer Hauptmahlzeit eingenommen werden.